und ich habe mich vor über 2 jahren in das töpfern verliebt!
es war einmal eine junge frau, die durch die pandemie dazu gezwunden wurde, in ihrem job als selbstständige fotografin, eine kleine pause einzulegen. so schön (äh scheiße), so gut. was macht man nun mit der frisch gewonnen „freiheit“ wenn dir netflix keine neue serie mehr bietet und es dir auch einfach langsam wieder in den fingern kribbelt?! genau: du suchst dir ein neues kreatives hobby! durch einen „keramik bemalen“ kurs war das erste kennenlernen mit dieser wunderschönen materie passiert und ich rutschte immer weiter in die tiefen der keramik. beginnend mit töpfern aus freier hand wollte ich irgendwann mehr und bekam eine töpferscheibe geschenkt. ab diesem zeitpunkt war ich in der wohnung nicht mehr gesehen und hockte nur noch in meinem kleinen kermikkeller in unserer mietwohnung und töpferte (und glasierte) mir die finger wund.
der einstieg ins töpfern war auch nicht unbedingt einfach. denn nicht umsonst ist es ein beruf, wo menschen viele jahre eine lehre oder ein studium machen. vor allem hat es doch recht viel mit chemie zu tun, was mich zuerst sehr abgeschreckt hat und ich habe wirklich nur bahnhof verstanden! mit der zeit, viel geduld der keramikbedarfs-händlerin meines vertrauen und einigen keramik-kursen habe ich mir immer mehr wissen angeeignet und es wurde einfacher. und schöner! für mich gibt es kein schöneres hobby! und mittlerweile ist es auch viel mehr als das (außerdem kann ich ja nicht allen freunden & verwandten für alle ewigkeit keramik zu geburtstag und weihnachten schenken!)


